Familienstellen
mit schamanischer Integrationsarbeit
Was ist
Familienstellen ?
Die
Familie, in die wir
hineingeboren werden, bewegt uns unser ganzes
Leben lang. Auch wenn wir uns dessen nicht bewusst sind, so sind wir
mit
den Mitgliedern unserer Ursprungsfamilie und oft auch über die
Ahnen mehrerer Generationen miteinander verbunden.
Das Bild und Muster unserer Familie prägen mitunter die
Beziehungen und Verhaltensweisen zu anderen Menschen und auch zu uns
selbst. Manchmal stehen wir unserer persönlichen Entwicklung
im Weg und finden keine Möglichkeit aus Mustern, Konflikten,
Krankheiten und anderen Schwierigkeiten.
Wenn in unserer Ursprungsfamilie eine oder mehrere Personen durch
schwere Schicksale wie Trennung, Verlust, Gewalt, etc. belastet waren,
dann wirken Diese viele Jahre und Generationen weiter. Wir tragen gleichsam die
“Belastungen” unserer
Ahnen weiter und sind somit geprägt und eingeschränkt
in der eigenen Entwicklung, im Umgang mit der Familie, in der
Partnerschaft, mit Kindern, im Beruf und auch in anderen Systemen.
In Familienaufstellungen haben wir die Möglichkeit, mehr
über Zusammenhänge von Problemen zu erfahren So
genannte “versteckte” und unbewusste Muster
können erkannt und auch gelöst werden.
Schamanische
Integrationsarbeit?
Die traditionelle Arbeit des Familienstellens wird mit den Heilaspekten
des Schamanismus verknüpft. Zu einem großen Teil
beruht die Lösung und heilende Wirkung des Familienstellens
darauf, dass die verstorbenen Ahnen wieder als zugehörig
gesehen und geachtet werden. Sobald wir Verstorbene mit in den Raum
nehmen, bewegen wir uns bereits mitten im schamanischen Bereich.
Schamanisches Wissen gab es zu jeder Zeit, in jeder Kultur. Es ist das
Wissen um die Geheimnisse von Leben und Tod, von Schicksalswegen der
Seele und von heilenden Ritualen. Dieses Wissen lebt auch heute noch in
uns weiter und kann neu erlebt und eingesetzt werden.Schamanische Integrationsarbeit
hilft beim Familienstellen die
Schicksale des Einzelnen und des Systems nicht nur zu verstehen,
sondern lässt es uns spüren.
Wie geht es ?
Familienstellen findet meist in der Gruppe statt. Aber auch in der
Einzelarbeit kann mittels Blättern oder Holzfiguren systemisch
sehr effektiv und erfolgreich “betrachtet” und
gelöst werden.
In der Gruppenarbeit wie auch in der Einzelarbeit gilt:
Die Person, die aufstellen möchte beschreibt zunächst
ihr Anliegen in einem kurzen Vorgespräch dem
Aufstellungsleiter.
Dann werden die aufzustellenden Personen/ Themen herausgefiltert und
der Aufsteller wählt “Stellvertreter” aus
der Gruppe (oder mit Blättern, bzw. Figuren). Jetzt gibt
er/sie den ausgewählten Stellvertretern einen Platz im Raum.
Durch das Aufstellen der Familie mit Stellvertretern wird ein inneres,
unbewusstes Bild des Aufstellers sichtbar. Dieses Bild
spiegelt meist die oft schicksalhafte Verstrickungen der Familie
wider. Im
Lauf der Aufstellung finden dann verschiedenste Bewegungen statt,
die unsere Sichtweisen ändern und Klärung
schaffen.
Durch das Erkennen und Lösen werden wir wieder Teil
des großen Kreislaufs des Lebens und ermöglichen
Heilung nicht nur für uns. Auch die Kinder der
nächsten Generationen können wieder ihren
Platz
einnehmen und sich aus fremden Schicksalen lösen.
Wie wirkt es?
Seit vielen Jahren
werden Aufstellungen angeboten. Es wird immer
deutlich, wie "unbewusste” Verstrickungen im
alltäglichen Leben wirken und wie wir durch Erkennen und gute
Lösungen für alle Beteiligten unser Leben
verändern und stabiler ausrichten können. Mehr Lebensqualität
wird spürbar und in Beziehung, Beruf usw. erweitern sich
Felder. Die innere und äussere
“Verfügbarkeit” zeigt sich in
vielerlei
Bereichen das alltäglichen Lebens.
Der Wirkungskreis geht
außerdem weit über die
betroffenen Personen hinaus. Große
“Gewinner” einer Aufstellungsarbeit sind, wie
bereits erwähnt, auch die Kinder.
“In Berührung
kommen mit sich selbst - sein
Innerstes finden und dem eigenen Weg in der äusseren und
inneren Welt offener begegnen können!”
Wer nimmt teil?
In der Einzelarbeit:
-
Aufstellungsleiter und Aufsteller (Klient) |
In der
Gruppenarbeit:
- Teilnehmer mit eigenem Anliegen
- beobachtende Teilnehmer ohne Anliegen |